Wenn jemand anderes Hilfe braucht, ist man sofort da. Wenn man selbst Unterstützung bräuchte, fühlt es sich ungewohnt, schwer oder sogar falsch an. Warum fällt Verantwortung für andere so viel leichter als Verantwortung für sich selbst?
Warum für sich selbst sorgen schwerer fällt als für andere
Für andere zu sorgen ist in vielen Mustern die vertrautere Rolle - eine, die oft früh erlernt wurde. Wenn man in der Kindheit gelernt hat, dass die eigenen Bedürfnisse weniger wichtig sind als die der anderen, oder dass Fürsorge für andere der Weg ist, Zugehörigkeit und Sicherheit zu sichern, bleibt dieses Muster oft bis ins Erwachsenenleben bestehen.
Was viele Menschen beschreiben: Das Sorgen für andere fühlt sich vertraut, sicher und sinnvoll an - das Sorgen für sich selbst dagegen fremd, unnötig oder sogar selbstsüchtig.
Innerhalb der R.O.Y. Flow Methode™ wird betrachtet, dass diese Asymmetrie oft kein persönlicher Charakterzug ist, sondern ein erlerntes Muster - und dass es sich verändern kann, wenn man beginnt, die eigenen Bedürfnisse als genauso gültig zu betrachten wie die der anderen.
"Ich konnte stundenlang für andere da sein, ohne zu zögern. Aber wenn ich selbst etwas brauchte, fühlte es sich komisch an, darum zu bitten - als wäre das irgendwie weniger berechtigt."
Erfahrungsbericht aus der Begleitung, The R.O.Y. Flow Methode™Wie sich dieses Muster zeigt
- Leichtigkeit beim Helfen, Schwierigkeit beim Annehmen - Geben fühlt sich natürlich an, Empfangen fremd.
- Selbstfürsorge fühlt sich selbstsüchtig an - auch wenn man weiß, dass sie wichtig wäre.
- Eigene Bedürfnisse werden zuletzt bedacht - automatisch, ohne bewusste Entscheidung.
- Erschöpfung, weil das eigene System zu wenig bekommt - während man für andere gibt, was man selbst brauchen würde.
Die Schwierigkeit, für sich selbst zu sorgen, ist meist kein Charakterfehler - sie ist ein erlerntes Muster. Und erlernte Muster können sich verändern, sobald man sie erkennt und beginnt, auch sich selbst als schutzwürdig zu betrachten.
Was helfen kann - sich selbst in die eigene Fürsorge einschließen
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1Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen - auch ohne LegitimationWas viele als ersten Schritt beschreiben: anzuerkennen, dass die eigenen Bedürfnisse nicht weniger gültig sind als die anderer - ohne sie rechtfertigen zu müssen.
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2Sich selbst dieselbe Güte geben, die man anderen gibtWas einige als hilfreich beschreiben: sich zu fragen "Was würde ich einem guten Freund in dieser Situation sagen?" und dieselbe Antwort auch sich selbst zu geben.
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3Kleine Gesten der Selbstfürsorge übenWas viele beschreiben: nicht auf eine große Veränderung zu warten, sondern mit kleinen, konkreten Momenten zu beginnen, in denen man die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt.
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4Geduld mit dem eigenen Prozess habenWas manche betonen: Das Muster, für andere leichter als für sich selbst zu sorgen, hat sich über lange Zeit entwickelt - es verändert sich durch wiederholte neue Erfahrungen, nicht durch einen einzigen Entschluss.
Was wäre, wenn du dir selbst gegenüber dieselbe Fürsorge zeigen würdest, die du für andere so selbstverständlich aufbringst?
Viele Menschen finden es leichter, anderen gegenüber mitfühlend zu sein als sich selbst gegenüber. Was viele in der Begleitung beschreiben: Diese Fähigkeit zur Fürsorge ist vorhanden - sie wurde nur nie konsequent auf die eigene Person gerichtet. Das ist veränderbar, nicht unveränderlich.
Roy van Rensch
Roy begleitet Menschen in der persönlichen Entwicklung mit einem Ansatz, der innere Muster nicht bekämpft, sondern sanft befragt. Die R.O.Y. Flow Methode™ (Release, Order, Yield) arbeitet mit Bewusstsein, Klang und strukturierter Selbstreflexion - als Einladung, nicht als Versprechen.
Wenn du neugierig bist, wie sich ein Moment anfühlt, in dem du dir selbst dieselbe Fürsorge schenkst wie anderen - die kostenlose Hörprobe ist eine Einladung. Kein Versprechen. Nur ein Raum für deinen eigenen Prozess.