Eine kurze Pause, ein Moment nur für sich selbst, eine Grenze gegenüber den Bedürfnissen anderer - und fast augenblicklich ein Gefühl von Schuld. Warum fühlt sich etwas, das eigentlich gesund ist, für viele Menschen wie etwas Falsches an?
Warum Selbstfürsorge sich selbstsüchtig anfühlen kann
Das Gefühl, dass Selbstfürsorge etwas Selbstsüchtiges ist, entsteht meist aus früh erlernten Überzeugungen - oft aus einer Kindheit, in der die eigenen Bedürfnisse weniger Raum bekamen als die Bedürfnisse anderer, oder in der "für andere da sein" als der höchste Wert galt.
Was viele Menschen beschreiben: Es gibt eine tief verwurzelte Überzeugung, dass der eigene Wert davon abhängt, wie viel man für andere gibt. Sich selbst etwas zu geben, fühlt sich dann an, als würde man diesen Wert in Frage stellen.
Innerhalb der R.O.Y. Flow Methode™ wird betrachtet, dass dieses Muster oft eng mit dem Bedürfnis verbunden ist, durch Geben Anerkennung oder Sicherheit zu erlangen - ein Muster, das in der Kindheit sinnvoll war, im Erwachsenenleben aber erschöpfend werden kann.
"Jedes Mal, wenn ich mir Zeit für mich nahm, fühlte ich mich schuldig, als würde ich etwas falsch machen. Erst als ich verstand, woher dieses Gefühl kam, konnte ich anfangen, es loszulassen."
Erfahrungsbericht aus der Begleitung, The R.O.Y. Flow Methode™Wie sich dieses Muster zeigt
- Schuldgefühle bei einfachen Pausen - selbst kurze Momente der Erholung fühlen sich wie eine Pflichtverletzung an.
- Das Bedürfnis, Selbstfürsorge zu rechtfertigen - sich selbst oder anderen erklären zu müssen, warum man sich Zeit nimmt.
- Die eigenen Bedürfnisse erst nach allen anderen - eine automatische Priorisierung anderer, ohne bewusste Entscheidung.
- Erschöpfung, die ignoriert wird - das eigene Bedürfnis nach Erholung wird übergangen, bis der Körper es erzwingt.
Das Gefühl, Selbstfürsorge sei selbstsüchtig, ist meist eine erlernte Überzeugung, kein Fakt. Sie kann sich verändern, wenn man beginnt, den eigenen Wert nicht mehr allein an dem zu messen, was man für andere gibt.
Was helfen kann - Selbstfürsorge neu lernen
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1Klein anfangenWas viele als ersten Schritt beschreiben: sich kleine, unauffällige Momente der Selbstfürsorge zu erlauben, statt sofort große Veränderungen zu erwarten.
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2Das Schuldgefühl wahrnehmen, ohne es zu bekämpfenWas einige als hilfreich beschreiben: das Schuldgefühl anzuerkennen, ohne sich davon von der Selbstfürsorge abhalten zu lassen.
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3Die eigene Glaubenssatz hinterfragenWas viele beschreiben: sich zu fragen "Wo habe ich gelernt, dass meine Bedürfnisse weniger wichtig sind?"
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4Geduld mit dem eigenen Tempo habenWas manche betonen: Ein neues Verständnis von Selbstfürsorge entwickelt sich selten von einem Tag auf den anderen - es ist ein allmählicher Prozess.
Was wäre, wenn Selbstfürsorge kein Verzicht auf andere ist - sondern die Grundlage, um langfristig für andere da sein zu können?
Viele Menschen sehen Selbstfürsorge und Fürsorge für andere als Gegensätze. Was viele in der Begleitung beschreiben: Wer sich selbst regelmäßig Raum zur Erholung gibt, hat oft mehr, nicht weniger, für andere zu geben - auf lange Sicht.
Roy van Rensch
Roy begleitet Menschen in der persönlichen Entwicklung mit einem Ansatz, der innere Muster nicht bekämpft, sondern sanft befragt. Die R.O.Y. Flow Methode™ (Release, Order, Yield) arbeitet mit Bewusstsein, Klang und strukturierter Selbstreflexion - als Einladung, nicht als Versprechen.
Wenn du neugierig bist, wie sich ein Moment ganz für dich allein anfühlt, ohne Schuldgefühl - die kostenlose Hörprobe ist eine Einladung. Kein Versprechen. Nur ein Raum für deinen eigenen Prozess.