Jemand sagt etwas Schönes - eine echte Anerkennung, ein aufrichtiges Kompliment. Und statt Freude kommt ein Gefühl von Unbehagen, Scham oder dem Impuls, es sofort zu entwerten. Warum kann Lob dieses Gefühl auslösen?
Warum Lob manchmal Scham statt Freude auslöst
Wenn Lob Scham oder Unbehagen auslöst, liegt das oft nicht am Lob selbst - sondern an einem tiefen inneren Glaubenssatz darüber, ob man Anerkennung verdient. Wenn das eigene Selbstbild nicht mit dem übereinstimmt, was der andere sieht, entsteht eine innere Spannung, die sich als Scham oder Unbehagen zeigen kann.
Was viele Menschen beschreiben: Das Lob fühlt sich falsch an - als würde der andere etwas sehen, das man selbst nicht sieht oder für wahr hält. Und der Impuls ist dann, es zu korrigieren oder wegzuschieben.
Innerhalb der R.O.Y. Flow Methode™ wird betrachtet, dass Scham bei Lob häufig mit einem tiefer liegenden Selbstwertmuster zusammenhängt - einer inneren Überzeugung, dass man Anerkennung nicht wirklich verdient oder dass Lob gefährlich ist, weil Enttäuschung folgen könnte.
"Wenn jemand mich lobte, wollte ich es sofort relativieren. Als würde etwas in mir sagen: Das stimmt nicht wirklich - und wenn sie mich besser kennen würden, würden sie das nicht sagen."
Erfahrungsbericht aus der Begleitung, The R.O.Y. Flow Methode™Wie sich Scham bei Lob zeigt
- Sofortiges Entwerten des Lobs - "Das war doch nichts Besonderes", "Das hätte jeder geschafft".
- Ein körperliches Unbehagen bei Anerkennung - Röte im Gesicht, Wunsch, unsichtbar zu werden.
- Das Gefühl, den anderen enttäuschen zu müssen - als wäre das Lob ein Versprechen, das man nicht halten kann.
- Schwierigkeiten, einfach "Danke" zu sagen - ein einfaches Annehmen fühlt sich falsch oder überheblich an.
Scham bei Lob ist meist kein Zeichen von Bescheidenheit - sie zeigt, dass das eigene Selbstbild und die Anerkennung der anderen nicht übereinstimmen. Das zu verstehen, ohne sich dafür zu verurteilen, ist oft der erste Schritt zu einem neuen Umgang mit Lob.
Was helfen kann - Lob annehmen lernen
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1Das Unbehagen bemerken, ohne sofort zu reagierenWas viele als ersten Schritt beschreiben: das unangenehme Gefühl beim Lob wahrzunehmen, statt es sofort mit Entwertung zu übergehen.
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2Mit einem einfachen "Danke" beginnenWas einige als hilfreich beschreiben: das Lob mit einem schlichten "Danke" anzunehmen, ohne es sofort zu kommentieren, zu relativieren oder zurückzugeben.
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3Sich fragen, was das Lob über den anderen aussagtWas viele beschreiben: sich zu erinnern, dass Lob oft aufrichtig ist - der andere sieht etwas, das wirklich da ist, auch wenn man es selbst nicht sieht.
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4Geduld mit dem eigenen Prozess habenWas manche betonen: Lob annehmen zu können, ist oft eine Fähigkeit, die sich schrittweise entwickelt - durch wiederholte kleine Momente des Zulassens.
Was wäre, wenn das Lob nicht falsch ist - sondern dein Selbstbild noch nicht gezeigt hat, was andere schon längst sehen?
Viele Menschen entwerten Lob, weil es nicht mit ihrem inneren Selbstbild übereinstimmt. Was viele in der Begleitung beschreiben: Manchmal sieht der andere etwas Echtes - etwas, das da ist, aber noch keinen sicheren inneren Platz gefunden hat. Lob annehmen kann der erste Schritt sein, diesen Platz zu finden.
Roy van Rensch
Roy begleitet Menschen in der persönlichen Entwicklung mit einem Ansatz, der innere Muster nicht bekämpft, sondern sanft befragt. Die R.O.Y. Flow Methode™ (Release, Order, Yield) arbeitet mit Bewusstsein, Klang und strukturierter Selbstreflexion - als Einladung, nicht als Versprechen.
Wenn du neugierig bist, wie sich ein Moment anfühlt, in dem du einfach du bist - ohne Scham, ohne Entwertung - die kostenlose Hörprobe ist eine Einladung. Kein Versprechen. Nur ein Raum für deinen eigenen Prozess.