Du hast etwas gut gemacht. Das sagen andere dir. Und trotzdem - irgendetwas in dir lehnt es ab. "Das war doch nichts." "Die übertreiben." "Das kann ich nicht wirklich gut." Das Lob kommt an - aber es landet nicht. Viele Menschen beschreiben dieses Erleben als seltsam und frustrierend: Sie wünschen sich Anerkennung und können sie gleichzeitig kaum halten.
Lob annehmen - warum es sich so schwer anfühlt
Das Unvermögen, Lob anzunehmen, hat nichts mit Bescheidenheit zu tun - auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Es ist kein Zeichen von Bodenständigkeit. Es ist ein Zeichen, dass das innere System etwas anderes glaubt als das, was das Lob sagt.
Wenn das innere System tief davon überzeugt ist, nicht gut genug zu sein - dann passt Lob nicht in dieses Bild. Das System lehnt es ab, weil es nicht stimmt. Nicht weil das Lob falsch ist - sondern weil das Bild von sich selbst keinen Platz dafür lässt.
Innerhalb der R.O.Y. Flow Methode™ wird betrachtet, dass diese innere Überzeugung fast nie im Erwachsenenalter entstanden ist. Sie hat ihre Wurzeln in frühen Erfahrungen - in Momenten, in denen das Kind gelernt hat, dass Lob entweder nicht verlässlich war oder an Bedingungen geknüpft.
"Ich wünsche mir so sehr, dass andere meine Arbeit wertschätzen. Und wenn sie es tun, sage ich sofort: 'Ach, das war doch nichts.' Als würde ich es wegdrücken müssen."
Erfahrungsbericht aus der Begleitung, The R.O.Y. Flow Methode™Warum das innere System Lob ablehnt
Das innere System ist konservativ. Es hält an dem fest, was es kennt - auch wenn das, was es kennt, schmerzhaft ist. Wenn das System gelernt hat "Ich bin nicht gut genug", dann ist Lob eine Information, die nicht ins Bild passt. Und das System reagiert darauf mit Ablehnung.
Viele Menschen beschreiben dabei verschiedene Formen der Ablehnung: das Lob relativieren ("Das war doch nichts Besonderes"), den Lobenden in Frage stellen ("Die meinen das nicht so"), oder das Lob zwar hören, aber nicht wirklich spüren.
Was all diese Reaktionen gemeinsam haben: Sie schützen das Bild. Das innere Bild von sich selbst bleibt stabil - auch wenn das bedeutet, etwas Gutes abzuwehren.
Es ist nicht so, dass das Lob nicht gehört wird. Es wird gehört. Aber es trifft auf eine innere Wand - eine Überzeugung, die sagt: Das kann nicht stimmen. Das bin ich nicht. Und so bleibt das Lob außen - und das alte Gefühl bleibt innen.
Wie sich das Unvermögen, Lob anzunehmen, zeigt
- Das Lob sofort relativieren - "Das war doch nichts", "Das hätte jeder gemacht"
- Den Lobenden in Zweifel ziehen - "Die meinen das nicht ernst", "Die wollen nur nett sein"
- Das Lob hören aber nicht fühlen - es landet im Kopf, aber nicht im Körper
- Unbehagen bei Anerkennung - ein Gefühl, das schwer zu erklären ist, aber deutlich da ist
- Sofort das nächste Ziel suchen - damit das gute Gefühl keine Zeit hat, sich einzunisten
Was helfen kann - Lob annehmen lernen
Das Ziel ist nicht, Lob einfach zu "schlucken". Es geht darum, die innere Überzeugung, die das Lob ablehnt, sanft zu hinterfragen. Und dem System neue Erfahrungen zu ermöglichen - dass Anerkennung möglich ist, ohne dass etwas Schlimmes passiert.
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1Die Reaktion bemerken - ohne sie zu bekämpfen Viele Menschen beschreiben als ersten Schritt: die innere Ablehnung bemerken. "Da ist wieder dieser Impuls, das Lob wegzuschieben." Nicht dagegen ankämpfen - nur wahrnehmen. Das schafft einen ersten Abstand.
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2Einfach "Danke" sagen - und pausieren Was viele als überraschend wirkungsvoll beschreiben: einfach "Danke" sagen - ohne Relativierung, ohne Einschränkung. Und dann kurz innehalten. Den Moment des Lobes stehen lassen. Nicht wegschieben.
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3Fragen: Was löst das Lob aus? Einige Menschen berichten, dass die Frage hilft: "Was fühle ich gerade, wenn ich dieses Lob höre?" Nicht der Inhalt des Lobes - sondern das Gefühl dahinter. Unbehagen? Widerstand? Eine alte Stimme, die sagt: Das stimmt nicht?
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4Das Lob innerlich wiederholen Was manche Menschen beschreiben: das Lob, das sie erhalten haben, innerlich nochmal zu sagen - als wäre es an das innere Kind gerichtet. Nicht als Technik - sondern als echte Einladung: "Was wäre, wenn das stimmt?"
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5Kleine Momente des Annehmens sammeln Was viele als nachhaltig beschreiben: nicht auf den großen Moment warten - sondern kleine Momente sammeln, in denen Lob etwas länger stehen gelassen wurde. Diese Momente verändern das innere Bild - langsam, aber merklich.
Was wäre, wenn das Lob stimmt - und du es noch nicht glauben kannst?
Das Unvermögen, Lob anzunehmen, ist kein Zeichen von Bodenständigkeit. Es ist ein Hinweis auf eine Überzeugung, die tiefer liegt. Was viele Menschen in der Begleitung beschreiben: Der Moment, in dem sie das erste Mal ein Kompliment einfach stehen gelassen haben - ohne es wegzuschieben - hat sich merkwürdig angefühlt. Und dann, nach einer Weile, ein bisschen vertrauter.
Roy van Rensch
Roy begleitet Menschen in der persönlichen Entwicklung mit einem Ansatz, der innere Muster nicht bekämpft, sondern sanft befragt. Die R.O.Y. Flow Methode™ (Release, Order, Yield) arbeitet mit Bewusstsein, Klang und strukturierter Selbstreflexion - als Einladung, nicht als Versprechen.
Wenn du neugierig bist, wie sich ein Moment anfühlt, in dem du einfach da sein darfst - ohne etwas beweisen zu müssen - die kostenlose Hörprobe ist eine Einladung. Kein Versprechen. Nur ein Raum.